Aktuelles aus dem Coburger Literaturkreis

Stadtbücherei und Literaturkreis suchen junge Autorinnen und Autoren - Erste Einsendungen liegen vor

 

Die Stadtbücherei Coburg und der Coburger Literaturkreis rufen junge Autorinnen und Autoren auf, Texte zum Thema „Zukunft“ einzureichen. Erste Einsendungen liegen bereits vor. Eine Auswahl dieser Texte soll am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 um 19 Uhr in einem Forum unter dem Titel „Freistil“ im Foyer der Stadtbücherei der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Stadtbücherei und Literaturkreis knüpfen damit an eine gleichnamige gemeinsame Veranstaltung vor drei Jahren an. Wieder soll jungen Autorinnen und Autoren aus der Region der Weg in die Öffentlichkeit erleichtert werden. Neu ist diesmal die Vorgabe eines Themas: Alle Texte sollen sich mit dem Thema „Zukunft“ befassen. In welcher literarischen Form dies geschieht, bleibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern überlassen – Romane und Erzählungen sind ebenso denkbar wie Essays oder Gedichte. Die Texte dürfen allerdings noch nicht veröffentlicht worden sein. 
In Ihrem Aufruf erinnern Stadtbücherei und Literaturkreis wieder an die Beispiele von Bestseller-Autoren, die zu Beginn ihrer Karriere kaum Gehör bei Verlagen gefunden haben, wie etwa  Joanne K. Rowling, Umberto Eco oder Erich Maria Remarque. Die Initiatoren, Brigitte Maisch von der Stadtbücherei und Alois Schnitzer vom Literaturkreis, schließen daraus – mit einem Augenzwinkern: „Womöglich bereiten wir ja mit unserer Veranstaltung einem künftigen Weltbestseller den Weg.“ 
Helfen soll dabei der Schirmherr der Veranstaltung, Dr. Reinhard Heinritz. Der Germanist, Buchautor, ehemalige Gymnasiallehrer und Lehrbeauftragte an der Uni Bamberg, Galerist und 2. Vorsitzende des Coburger Kunstvereins steht bereit, Fragen der Autorinnen und Autoren zu beantworten und ihnen Tipps für ihre weitere Karriere auf den Weg mitzugeben.
Interessenten sollten den Text, den sie vorstellen wollen, oder eine Kostprobe daraus bis zum 30. September 2019  an die Stadtbücherei (stadtbuecherei@coburg.de oder Herrngasse 17, 96450 Coburg) oder an Alois Schnitzer (alois.schnitzer@t-online.de oder Hahnweg 7, 96450 Coburg) schicken. Auch eine kurze persönliche Vorstellung ist erwünscht. Auf das Alter der Interessenten kommt es nicht an. Entscheidend ist vielmehr, dass sie noch am Beginn einer möglichen schriftstellerischen Laufbahn stehen und nach Gelegenheiten suchen, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.coburg.de/stadtbuecherei .

 

Lena Gorelik: Lebensgrenzen. Eine Reise entlang des Eisernen Vorhangs - Vortrag mit Fotografien

 

Da, wo der so genannte Eiserne Vorhang verlief, wurden früher Leben, Systeme und Schicksale voneinander getrennt, man sagte gar, die Welt wurde geteilt. 

Was ist aus dieser Trennlinie geworden? Teilen die Grenzen jetzt Territorien und Länder oder nach wie vor Lebenswirklichkeiten voneinander? 
Wo sind die Grenzen fließend, wo spalten sie? 

Wie wird Erinnerung an diesen symbolträchtigen Orten gehalten, gelebt, verdrängt? 

Und was lässt sich, fährt man an ihnen entlang, über die Globalisierung ablesen? 

Gemeinsam mit dem Evangelischen Bildungswerk präsentiert der Coburger Literaturkreis am Montag, den 4. November 2019 um 19:30 Uhr im haus Contakt in Coburg einen

Vortrag der jungen Autorin Lena Gorelik mit Fotografien über eine Reise entlang des Eisernen Vorhangs, die viel über alte Fremd- und Feindbilder erzählt, neu entstandene Lebenswelten und darüber, was politische Verträge nicht bestimmten können. 

Lena Gorelik wurde 1981 in Russland im damaligen Leningrad geboren und kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Ihr erster Roman "Meine weißen Nächte" wurde vom Magazin bücher "als der beste neue Roman über Deutschland und absolut hinreißendes Buch gelobt“.

Gorelik wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, dem Ernst-Hofetichter-Preis und dem Förderpreis Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman "Hochzeit in Jerusalem" war nominiert für den Deutschen Buchpreis 2007. Im März 2011 erschien ihr Buch "Lieber Mischa", im März 2012 folgte das erste Sachbuch "Sie können aber gut Deutsch". Lena Gorelik lebt mit ihrer Familie in München.

 

Iwan-Michelangelo D'Aprile stellt im Dezember seine Fontane-Biografie vor

 

Für eine Lesung aus seiner neuen und von den Feuilletons hochgelobten Biografie "Fontane - ein Jahrhundert in Bewegung" hat der Coburger Literaturkreis jetzt den Literaturwissenschaftler Iwan-Michelangelo D'Aprile gewinnen können. Er kommt am Mittwoch, den 11. Dezember um 19:30 Uhr in den Kunstverein Coburg.

Fontanes Geburtstag jährt sich am 30. Dezember 2019 zum 200. Mal (siehe auch Veranstaltungen .) 

Hier finden Sie uns

Coburger Literaturkreis e. V.

c/o Alois Schnitzer

Hahnweg 7
96450 Coburg

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+49 9561 234931

(Alois Schnitzer, 1. Vorsitzender)

 

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